[Schachzeitung 1989]

Die Unbekannten Spender

Angefangen hat es mit einem sogenannten unbekannten Spender. Der ist sogar schon in der vorigen Zeitung gewesen und mehrere Male im Amtsblatt. Ab und zu schenkt er uns 10 Mark. "Für die Jugendarbeit." Solange die stattfindet, wird das gerne angenommen.

Nun kommt wieder einmal eine Steigerung. Ein ehemaliger guter Schachspieler, der sich zu unserem Bedauern schon auf's Altenteil zurückgezogen hat, war der nächste Spender. Namen werden keine genannt.

Dann wieder spendete jemand für die Jugendkasse, der mit Schach bisher überhaupt nichts zu tun hatte, sondern eher etwas mit der Harmonie.

Und dann reihten sich beim Anzeigensammeln noch der Chef eines ziemlich großen Lebensmittelladens ein, der aber auch nicht genannt werden will. Früher spielte er oft und gerne am Bahnhof, als sich dort noch die Schachspieler trafen.

Ihnen allen sei unser herzlicher Dank. Es freut uns wirklich ungemein zu wissen, daß man so viele Sympathisanten hat. Wir machen weiter, dazu sind wir verpflichtet. Unter anderem von Euch, unseren Unbekannten Spendern.