Schachberichte aus dem 
Fischbacher Amtsblatt 1996

2. Januar 1996
Ein neues Jahr, ein erstes Spiel

Bereits am ersten Sonntag des neuen Jahres treten die kampferprobten geistigen Schwerathleten des SV Fischbach zu einem Punktekampf an. Ob es uns allerdings gelingen wird, ausgerechnet gegen Kibo unsere Niederlagenserie zu unterbrechen, scheint fraglich. In den letzten Jahren kassierten wir gegen diesen Gegner die jeweils höchste Saisonniederlage. Lassen wir uns überraschen.

Die Clubmeisterschaft ist noch nicht entschieden, wegen einiger Nachholspiele können die letzten beiden Runden noch nicht stattfinden und in diesen treffen die beiden Titelanwärter aufeinander: Jonas Hoffmann und Alex Helf. Im letzten Spiel des alten Jahres trennten sich Alex und Clocki remis. Damit ist Clocki leider aus dem Rennen, Alex hingegen reicht jetzt schon das gleiche Ergebnis gegen Jonas und dann ist er der Meister.

Die letzte Pizza des alten Jahres gewann Fabian Frambach. Wer aber gewinnt die erste des neuen Jahres? Nur wer dabei ist, kann gewinnen, also nehmt die Beine in die Hand und kommt am Freitag in die Mehrzweckhalle. Ab 18 Uhr sind wir wieder da für die Anfänger und die Kleinen, ab 19 Uhr für die Größeren und ab 20 Uhr für die ganz Guten und die Erwachsenen.

8. Januar 1996
Keine Überraschung

Das Punktspiel am Sonntag fiel dem Glatteis zum Opfer. Deshalb improvisierten wir ein kleines Blitzturnier, über dessen Verlierer man kein Wort zu verlieren braucht. Das nächste Spiel ist erst Ende Januar, dann geht es gegen unsere Freunde aus Enkenbach. Die Enkenbacher haben noch keinen Punkt gemacht in dieser Saison, wir erst zwei. Also: Wer verliert hat beste Aussichten, abzusteigen. Das letzte Lokalderby haben wir verloren!

In der Clubmeisterschaft tröpfelt es weiter. Zwei Spiele wurden ausgetragen. Das Duell der Bauer-Brothers gewann Christoph und im Spiel J. Kühle gegen Georg konnte sich gegen alle Erwartungen Kühle durchsetzen.

Die erste Schachpizza des neuen Jahres gewann der strahlende Andreas. Nun aber geht es weiter mit Unterricht, Pokalen und Tandem. Wir sehen uns Freitag!

15. Januar 1996
Zäher Verlauf der Meisterschaft

Immer noch nicht alle Nachholspiele sind gemacht. Wer von unseren hochdotierten Jungstars am Freitag nicht kommt, hat leider kampflos verloren, denn seit Weihnachten wurde sehr wenig gespielt. Am vorigen Freitag konnte sich Uhrmacher nach hartem Kampf gegen Isigkeit durchsetzen. Der hat nur noch das Minimalziel vor Augen, das aber alle haben: Auf eden Fall vor dem Abteilungsleiter landen! Das könnte sogar klappen, sogar noch bei allen!.

Ein Novum gibt es am 28. Januar. Beide Mannschaften treten auswärts an, das heißt, der Schachclub bringt früh um 8.30 Uhr am Treffpunkt Mehrzweckhalle 16 Mannschaftsspieler auf die Beine! Natürlich müssen auch einige aus der Reserve spielen, denn die Erste ist nicht ganz komplett. Vielleicht kommt diesmal die Annika (2. Mannschaft) zum Einsatz. Voraussetzung ist, daß am Freitag zum Unterricht alles kommt, was Beine hat.

Die Kleinen sind mit großer Begeisterung dabei. Die Jüngsten sind gerade mal 5 Jahre alt, wie zum Beispiel Jonas. Nicht viel älter sind Kathrin, die Johannesse, Adrian und Simon Becker. Besser sind schon Andreas, Michel, Fabian, Pia, Meike und Benny, aber auch Maximilian macht schöne Fortschritte, und die etwas größeren sind ganz heiß auf Pokale. So werden ab nächsten Freitag wieder in zwei Gruppen vier Pokale ausgespielt. Alle Eltern, die Kinder ins Schach schikcne wollen, müssen bedenken, daß diese wissen müssen, wie die Figuren ziehen. Das ist Voraussetzung, alles andere lernen sie bei uns.

Ein bekannter Fischbacher Kunsthandwerker, Name spielt noch keine Rolle, hat den Fischbacher Schachkönig" zu einem Wettkampf herausgeordert. Über Zeitpunkt und Ausgang des Spieles wird berichtet.

Freitag treffen wir uns wie immer in der Mehrzweckhalle. Um 18 Uhr gehts los mit den ganz Kleinen und den Anfängern und ab 19 Uhr kommen die schon etwas Fortgeschritteneren. 

21. Januar 1996
Spannendes Lokalderby

Zum spannenden Lokalderby gegen Enkenbach kommt es an diesem Sonntag. Im letzten Jahr haben wir ersatzgeschwächt verloren, auch in diesem Jahr sind wir wieder nicht mit der stärksten Mannschaft dabei. Die Konstellationen sind klar: Wer verliert, hat die besten Aussichten, abzusteigen.

Auch die zweite Mannschaft spielt. In Erfenbach will man versuchen, mindestens einen Punkt zu holen. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr die Mehrzweckhalle.

Bei der Bezirkseinzelmeisterschaft in Bann mischen drei unserer besten Spieler mit: Alex Helf (designierter Clubmeister), Jonas Hoffmann (designierter Vize) und Peter Schäfer (Ex-Clubmeister) treten in Bann an und haben in der ersten Runde jeweils ein Remis erzielt. Wobei es Jonas gelang, der Aufgabe seines Gegners durch ein noch schnelleres Remisangebot zuvorzukommen: Sein Gegner hatte die Dame stehen lassen, Jonas hatte das noch nicht bemerkt.

Am 19. April startet der Landratpokal. Er geht wie immer über 5 Runden. Wieder einmal haben wir die Preise heraufgesetzt, selbst der weiteste Weg soll sich lohnen.

Unsere Schachjugend ist zur Zeit bücherwütig. Fast alle deutschsprachigen und einige andere Schachbücher sind unterwegs, das hat es noch nie gegeben. Aber es ist erfreulich. Kinder, wir machen am Freitag ab 18.00 Uhr in der Mehrzweckhalle weiter.
Abstieg vermieden, Zweite verliert

Die Zahl 13 brachte der 1. Mannschaft Glück. Gegen Enkenbach gewann (!) der AL, weil sein Gegner bereits nach 25 Minuten im 13. Zug aufgab. Im 13. Zug setzte dann Alex Helf Matt und Clockis Feind gab ebenfalls nach 13 Zügen auf. Damit stand es zusammen mit der kampflosen Partie bereits 4:0 für uns. Den Sieg sicherte Uwe Goetzke, unser Gelegenheitsspieler, im 39. Zug (3 x 13). Ein hart erkämpftes Remis am Spitzenbrett sicherte sich Isigkeit nach 2 mal 13 Zügen. Die Ehrenpunkte des Gegners sicherten Erlbach und Schäfer, am Ende hatten wir gegen eine stark ersatzgeschwächte Enkenbacher Mannschaft mit 5,5:2,5 Punkten deutlich gewonnen.

In Erfenbach siegte Bernd Müller schnell, Jonas Hoffmann ebenfalls und auch die Bauer-Brothers holten 1,5 Punkte. Viel hat nicht gefehlt, Julian hätte es vielleicht packen können, Annika hat zwar gut gespielt, aber ihr fehlt die Routine.Das kann man auch von Chrissi Lay sagen, der nach hervorragendem Kampf doch noch verlor. Das erste Brett blieb leider unbesetzt und so mußte sich die Zweite mit der knappen 3,5:4,5 Niederlage abfinden.

Am Freitag reichte Bürgermeister Geigenberger das Jubiläumsgeschenk nach, als er seine Kinder vom Schach abholte. Fischbach kann stolz auf seinen Schachclub und dessen Schachleher sein", sagte er bei der Überreichung des Schecks, der die nächsten Pizzas und Pokale sichert.

Die Kinder haben ihren Lehrer wieder eimal ausgetrickst und erreicht, daß auch am Freitag wieder eine Pizza verlost wird. Die von der vorigen Woche gewann Lukas unter den Augen von zwei neuen Mädchen (Petra und Julia), die leider erst im nächsten Monat mitmachen dürfen.

Bis nach dem Fasching wurde der Pokal für die Kinder verlegt, dafür trainieren wir umso eifriger, die Größeren beim Tandem die Kleineren spielen Mann gegen Mann oder Mädchen.

Wir sehen uns am Freitag um 18 Uhr, aber aufgepaßt: Wir sind in der Garderobe, am besten geht ihr durch den Hintereingang. Bis dann.

5. Februar 1996
Sondertraining

Am Freitag sind wir wieder in der Garderobe, da in der Halle für die 2. Prunksitzung schon wieder alles eingerichtet ist. Die Spieler der zweiten Mannschaft sind besonders gefordert, denn es könnte sein, daß sie am Sonntag spielen müssen. Das hängt davon ab, ob es Käptn Jonas gelingt, den Termin zu verlegen.

Die Schachpizza gewann wieder einmal Andreas, der sich wieder mächtig freute. Wer ab 18 Uhr kommt, muß jetzt besonders hart trainieren, denn bald beginnen die internen Pokalkämpfe in zwei Gruppen. Das wird wieder eine spannende Angelegenheit.

Unsere drei Spieler in Bann haben wieder Erfolg gehabt. Jonas Hoffmann gewann gegen Dr. Jewsczik und hat damit 1,5 Punkte aus drei Partien. Genausoviel hat P. Schäfer, nur Alex Helf hängt etwas hinter den beiden. 

11. Februar 1996
Kurzfristig verlegt

Die Spiele beider Mannschaften des Schachclubs wurden kurzfristig verlegt. Als Folge davon spielen am 3. März beide Mannschaften zuhause. Die Erste gegen SV Mehlingen, wobei wir natürlich versuchen werden, den Klassenerhalt endgültig zu sichern. Dazu ist ein Sieg notwendig. Die Zweite spielt gegen Eisenberg III, hier kann uns ein Sieg ins Mittelfeld bringen.

Die Kinder bereiten sich auf den Pokal vor. Weil sonst einer unserer besten, Fabian, nicht mitmachen könnte, haben wir ihn nochmal um eine Woche verschoben. Aber dann geht´s los.

Freitag ab 18.00 Uhr sind wir wieder an alter Stelle in der Mehrzweckhalle.

19. Februar 1996
Sonntag gegen Mehlingen

Mit einem Sieg gegen die alten" Mehlinger können wir uns endgültig in Sicherheit bringen. Zwar spielt zeitgleich die zweite Mannschaft in Niederkirchen, wir dürften aber trotzdem eine gute Mannschaft zusammenbringen. Treffpunkt für beide Mannschaften ist um 8.30 Uhr die Mehrzweckhalle. Eine Woche später spielen wieder beide Mannschaften, diesmal zuhause. Die Erste gegen KiBo, die Zweite gegegn Eisenberg.

Unsere unentwegten Kämpfer im fernen Bann sind in der fünften Runde der Bezirksmeisterschaften fast ohne Erfolg geblieben. Nachdem Peter Schäfer und Alex Helf ganz ohne Punktgewinn blieben, entschloß sich Jonas Hoffmann, seinem Gegner einen halben Punkt zu schenken. Turm und zwei verbundene Freibauern gegen Turm ging noch ins Remis, das soll ihm erstmal einer nachmachen. Verbunden heißt in dem Falle nicht in Mull eingewickelt" sondern in Verbindung stehend, das heißt, sich gegenseitig deckend (im Sinne von schützend!). Trotzdem kann man mit den Leistungen der drei sehr zufrieden sein. Gegen ein starkes Teilnehmerfeld immerhin 50 % der Punkte gemacht, das schafft auch nicht jeder. Am Freitag kann sich einer sogar noch weiter vorschieben, denn es ist Schäfer gegen Hoffmann ausgelost worden.

Auf die Einlösung der Kasparow-Wette wartet der Schachclub noch immer. Jack Dabbelju Home sollte jetzt kommen, seine letzten Ergebnisse gegen den AL lassen vermuten, daß er ein bißchen Unterricht bruachen kann. Oder sollte das täuschen?

Die Kinder freuen sich auf den Beginn der Pokalrunde. Es ist ja geradezu unheimlich für alle, die Kinder kennen, was bei uns im Schachclub los ist: Freiwillig lernen wollen die Kinder, sind bis auf einen auch fast immer ruhig, räumen auf und sind hilfsbereit. Das beste aber ist, daß sie seit Monaten wie wild hinter jedes Buch her sind, was Schach beinhalten könnte. Weiter so, wir kaufen uns noch ein paar Bücher.

Die Schachpizza gewann der große Johannes, den Gag des Abends lieferte allerdings Jonas, der als eine Zahl zwischen 1 und 30 Trilljarden" nannte. Wir sehen uns am Freitag pünktlich um 18.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.

26. Februar 1996
Abstieg vermieden

Die Mehlinger kamen nur mit sieben Mann zu uns, ein Nachteil, den unser AL ungerecht fand. Bereits nach 35 Minuten öffnete er seine Rochadestellung dermaßen geschickt für seinen Gegner, daß diesem nichts übrig blieb, als mattzusetzen. Also, wenn das nicht für den Unterricht zu gebrauchen ist? Nur zweimal gaben wir noch einen halben Punkt ab, alles andere gewann. So fuhren wir letztendlich einen ungefährdeten 6:2 Erfolg ein, der den Klassenerhalt endgültig sichert.

Die zweite Mannschaft fuhr nach Niederkirchen, wo sie sich angesichts der Umstände sehr achtbar schlug. Ohne Käptn, mit viel Ersatz verlor man nur mit 3:5 gegen einen Titelanwärter, das läßt sich sehen. Schade, für diese Mannschaft wäre in der Saison viel mehr drin gewesen, wenn man immer mit der besten Mannschaft hätte antreten können. Aber jetzt heißt es noch einmal: Kämpfen! Nun werden die Weichen für die nächste Saison gestellt. Es wird sich einiges ändern.

Sonntag ist Großkampftag in Fischbach. In der Mehrzweckhalle spielen beide Mannschaften gleichzeitig. Wir haben uns entschlossen, in die Turnhalle zu gehen, das ist übersichtlicher und bequemer. Dann können uns interessierte Zuschauer von oben her zusehen. Wie 1994 bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft. Zum Aufbauen und Kaffeekochen, fürs Tischerücken und Stühleputzen treffen wir uns bereits um 8.30 Uhr.

In den ersten Pokalrunden bei den Kindern gibt es bereits einige Sensationen. Alleiniger Tabellenführer nach 2 Runden ist der Johannes II (2 Punkte). Aber Johannes I, Maximilian und Lukas (1,5) sind ihm auf den Fersen und auch die anderen sind noch nicht abgeschrieben. In der Gruppe 1 führt Fabian vor Andreas. Plätze frei gehalten haben wir noch für Benni und unseren kranken Michel, der hoffentlich am Freitag kann.

4. März 1996
Erfolgreich geloost

Der Großkampftag fand statt, beide Mannschaften spielten gleichzeitig in der Mehrzweckhalle. Doch der insgeheim erhoffte Erfolg blieb aus. Beide Teams verloren leider. Die Zweite, die noch ihren stärksten Mann an die Erste abgeben mußte, mit 1,5:2,5. Den einzigen vollen Punkt machte Matthias Kühle nach langem Kampf. Hervorragende Leistung! Den halben Punkt steuerte erwartungsgemäß Jonas Hoffmann bei, das ist sein Standardergebnis.

Die Erste hatte einen total verpatzten Auftritt. Mit einem Mann weniger hätte man trotzdem fast ein Remis erreicht, zwei Partien standen lange auf der Kippe. Hervorragend der Einsatz von Christoph Bauer an Brett 8, der erst im Endspiel die Waffen strecken mußte. In der nächsten Saison spielt er mit Sicherheit in der Ersten! Überhaupt keine Chance hatte wieder der AL, der zur Zeit eine Formkrise hat. Es gewannen nur Alex Helf und Peter Schäfer, Endstand hier 2:6.

Bei den Pokalkämpfen der Kleinen geht es um immerhin vier Pokale! Dementsprechend ist auch der Einsatz. Alleiniger Tabellenführer ist in der Gruppe 2 Johannes II. Er wird von Maximilian und Johannes I verfolgt. Kann er sich ins Ziel retten? In der Gruppe 1 führt überraschend Michel mit zwei Siegen zusammen mit Andreas die Tabelle an. Hier kann noch viel passieren.

Die Schachpizza gewann Annika, die am Sonntag zusammen mit unserem Teekocher Björn in der zweiten Mannschaft einspringen mußte. Leider waren sie nicht erfolgreich, aber es hat Spaß gemacht, wie ihr Pressesprecher verlauten ließ.

11. März 1996
Spannende Kinderpokalrunden

In der Gruppe 1 häufen sich die unerwarteten Ergebnisse. Pia gewann gegen Fabian, der nun schwer kämpfen muß, um noch in die Gewinnränge zu kommen. Michel gewann auch, während Andreas spielfrei war. Michel ist mit drei Punkten alleiniger Tabellenführer.

In der Gruppe 2 sieht es ganz unübersichtlich aus. Johannes II (5 Jahre) führt zusammen mit Max (6) und Lukas (6) die Tabelle mit je 3,5 Punkten an. Dann gibt es eine kleine Lücke und dann kommen die anderen fünf Kinder.Wenn Vanessa gewonnen hätte, was möglich war, wäre sie die Verfolgerin geworden. Na vielleicht klappt es am Freitag.

Zwei ganz neue Kinder sind dabei, Silke und Petra. Silke ist auch erst fünf Jahre alt, aber sie weiß schon, wie die Figuren ziehen. Bald wird sie mehr wissen. Beim nächsten Pokal macht sie vielleicht schon mit!

Die erste Mannschaft spielt im Moment nicht besonders gut. Ausgerechnet in dieser Phase müssen wir zu den 93´ern nach Mehlingen. Da wir wahrscheinlich noch nicht einmal komplett werden, haben wir in Mehlingen leider nur Außenseiterchancen. Am Anfang der Saison hätten wir das anders gesehen. Treffpunkt ist am Sonntag um 8.40 Uhr die Mehrzweckhalle.

18. März 1996
Frauenpower" im Schachclub

Die unglaublichen Ergebnisse im Pokal häufen sich. Michel, eben noch Favorit mit 3:0 Punkten, wurde von Pia gnadenlos entzaubert. Vanessa hatte Maximilian kurz vor der Aufgabe, der rettete sich aber ins Remis. Wenn nächste Woche Julia und Meike auch noch zuschlagen, dann sind die Frauen" bei uns stark im Kommen.

Tabellenführer in Gruppe 1 bleibt Michel, in Gruppe 2 ist das Trio durch drei Remisen zusammenbeglieben. Denn auch Johannes 2 konnte gegen Lujas im Spitzenspiel nur einen halben Punkt machen. Lukas, Johannes und Max also vorne. Am Freitag spielen: Meike-Benni, Fabian-Andy, Julia-Joh 2, Kathrin-Vanessa, Jonas-Joh 1 und Max-Lukas.

Die Clubmeisterschaft geht in die letzten beiden Runden. Wir bitten alle Teilnehmer zum pünktlichen Erscheinen, auch die Jugendlichen. Es muß jetzt weitergehen. Das spannendste Match ist das zwischen den Titelanwärtern Alex Helf und Clocki Uhrmacher.

Das vorletzte Spiel der Bezirksklasse endete für uns in Mehlingen mit 1:7. Lediglich 2 Remis waren drin. Erwähnenswert der Einsatz der Bauer-Brothers, die sich achtbar schlugen. Wir gratulieren den 93ern zum Titel, den ihnen keiner mehr nehmen kann.

Die Zweite spielt am Sonntag gegen Hauptstuhl II in Fischbach. Wir treffen uns um 8.40 Uhr in der Mehrzweckhalle.

25. März 1996
Spannendes Pokalfinale

In beiden Kindergruppen geht es hoch her. Gruppe 1: Meike gewinnt gegen Benni und verhindert dessen Tabellenführung. Andreas besiegt den untröstlichen Fabian und führt nun alleine. Vor der letzten Runde also Andreas 3,5 Punkte, vor Michel (3) und Benni (2,5). Es spielen Benni_Fabian, Michel_Andreas und Meike _Pia. Alle Spiele sind aber erst in zwei Wochen, da der Spitzenreiter im Urlaub ist und danach Karfreitag ist.

Gruppe 2: Johannes 2 hat noch kein Spiel verloren, ebenso wie Lukas. Beide haben 5 Punkte. Maximilian und Johannes 1 haben je 4 Punkte, Max hat sein erstes Spiel verloren.Vanessa machte 1,5 Punkte und hat nun 3,5. Sie ist das beste Mädchen in der Gruppe. Danach kommt der tapfere Rest, Spieler wie Jonas, Katrin und Julia, die zwar alle gut kämpfen, aber eben noch nicht ganz so weit sind. Die letzten Spiele: Max_Joh 2 und Jonas gegen Lukas, Julia und Katrin (er hat noch Nachholspiele).

Die zweite Mannschaft hat ersatz- und krankheitsgeschwächt am Sonntag antreten müssen. Vielen Dank an Sascha und Simon, die nur noch sporadisch eingesetzt werden. Simon machte einen wichtigen halben Punkt, zusammen mit denen der Bauer-Brothers und Jonas´ kampflosen erreichten wir immerhin noch ein Remis gegen Hauptstuhl 2, das mit ganz anderen Erwartungen hergekommen war.

Am Freitag ist Jahreshauptversammlung des SVF. Alle Schachspieler kommen, denn hinterher geht es munter weiter. Allerdings nicht mit der Meisterschaft. Die wird aber noch vor Ostern fertig gespielt.

1. April 1996
Karfreitag kein Schach

Liebe Kinder, an diesem Freitag ist kein Schach. Die Endspiele um die vier Pokale, bei denen noch eine Reihe Kinder Chancen auf Gewinn haben, sind erst in einer Woche. Aber dann geht es hoch her. Schließlich wollen Andreas, Michel, Pia und Benni gewinnen. Und auch in der Gruppe 2 ist noch nichts entschieden. Die besten Chancen haben hier Lukas, Maximilian und Johannes 2. Nun, wir werden sehen. Außerdem werden wir noch eine Schachpizza verlosen.

Zum letztenSpiel in der Kreisklasse muß die Zweite in einer Woche nach Bann fahren. Sollte sie dort gewinnen, ist immerhin noch ein guter Platz im Mittelfeld erreicht. Wollen wir es hoffen. Eine Woche später beginnt schon der Landratpokal. Im vorigen Jahr war er stärker besetzt wie die Ofiziellen Meisterschaften. Auch in diesem Jahr erwarten wir Starter aus dem gesamten Landkreis und der Stadt Kaiserslautern.

Also Fans, wir sehen uns in einer Woche.

6. April 1996
Wer wird Pokalsieger?

Am Freitag ist Großkampftag bei den Kindern. Andreas-Michel, Meike-Pia und Benni-Fabian heißen die letzten Spiele in der Gruppe 1. Favoriten sind Andreas und Michel. In der Gruppe 2 haben Lukas, Maximilian und Johannes 2 die besten Chancen. Hier ist das beste Mädchen Vanessa Gergele, die fast alles schwartete. Am Ende wird sie vielleicht sogar noch Vierte? Wir werden sehen. Außerdem werden wir unter den Nicht-Pokal-Gewinnern zum Trost eine Schachpizza verlosen.

Kann man ohne Ansicht des Brettes eine komplette Partie Schach spielen? Man hat davon schon gehört? Gut! Wir haben aber einen solchen Spieler bei uns. Jonas Hoffmann ist bereit, sein Können vorzuführen. Vorigen Freitag gewann er er fünf Partien, erreichte ein Remis und mußte sich nur dem AL beugen. Wenn der mal nicht geschummelt hat. Aber im Ernst: Ab 20.00 Uhr ist Jonas da, wer will, kann einmal gegen ihn antreten.

Der Landratpokal rückt näher. Bereits jetzt steht fest, daß dies wieder ein hochkarätiges Ereignis wird. Wir freuen uns auf ein starkes Teilnehmerfeld. Für uns ist dies die beste Art des Trainings, auch wenn wir nicht soviele Chancen haben, ganz vorne zu landen. Am 19. April geht es los. Mitmachen kann jeder, der in der Stadt oder im Landkreis wohnt. Startgeld 10,00 DM, aber Achtung: Die Partien können theoretisch bis 1.00 Uhr dauern. Und: Wer nicht antritt, hat verloren, es gibt keine Nachholspiele. Aber man kann seine Partie vorziehen.

Am Sonntag spielt die Zweite gegen Bann. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr die MZH. Bitte seid pünktlich.

15. April 1996
Start des Landratpokals

Der Landratpokal beginnt am Freitag. Eingeladen sind alle Schachspipeler des Landreises und der Stadt Kaiserslautern. Zu gewinnen sind für den Sieger immerhin 200 DM und auch die nächsten Preise können sich sehen lassen. Möglich wird das, durch das Engagement und die Spenden von Clubmitgliedern. Dafür sei herzlich gedankt.

Zum letzten Spiel der laufenden Saison empfangen wir am Sonntag um 9.00 Uhr den SK Kaiserslautern. Für uns geht es in diesem Spiel um nichts mehr, wir sind gesichert und önnen frei aufspielen. Das ist nicht überall so, leider. Bitte seid um 8.45 Uhr in der Halle, wir müssen diesmal sehr pünktlich anfangen.

Das letzte Spiel der Zweiten ist am 28. April, dankenswerter Weise waren die Freunde aus Bann bereit, den Termin zu verlegen, wir hätten sonst kampflos verlieren müssen. Die Mannschaft war einfach nicht voll zu kriegen. Aber nun sind ja Kommunionen und Konfirmationen vorbei.

Fast traut man es sich nicht zu sagen, aber die Kinderpokale mußten noch einmal um eine Woche verschoben werden. Fast 20 Kinder wollten den Schachlehrer schon lynchen, aber ohne die beiden Titelanwärter konnten wir doch unmöglich die Pokale ausspielen. Zum Trost verlosen wir auch in dieser Woche noch einmal eine Pizza. Die letzte gewann Vanessa, die darf dann die Zahl aufschreiben. Übrigens, jedes Kind erhält eine schöne Urkunde für´s Mitmachen, wer die spendet, dürfte klar sein.

Also, wir sehen uns Freitag. den Küchendienst für den Landratpokal bitten wir, spätestens um 18.30 Uhr da zu sein.

22. April 1996
Saison beendet. Landratpokal begonnen. Kinderpokale vergeben.

Zuhause spielte die Erste ihr letztes Rundenspiel. Eine irgendwie verkorkste Saison, in der wir irgendwo zwischen Platz 6 und 8 liegen werden, ist damit zuende gegangen. Drei Mann spielten Remis, darunter auch unser Berliner, der an Brett 3 gegen eine Berlinerin antreten mußte. Ergebnis damit: 6,5 zu 1,5 gegen uns, nun das tut jetzt nicht mehr weh. Im nächsten Jahr werden wir anders zur Sache gehen müssen, wir wollen wieder nach oben!

Mit einer hochkarätigen Besetzung, die sogar die Bezirksmeisterschaft in den Schatten stellt, begann der Landratpokal. Alle Fischbacher verloren, das war erwartet worden, bis auf Jonas und Peter, die Remis spielten. Allerdings gegeneinander. Favoriten sind Engel, Skodzek, Zorn, Ditscher, Kubacsny, Lares und Neurohr. Alles Spieler mit etwa 2000 Elo und darüber! Zu den Favoriten gehörte auch Atento, der sich aber gegen Dr. Jewscyk aus Mehlingen einen schweren Schnitzer leistete und nun erstmal aus dem Rennen ist.

Unter großem Trara wurden bei den Kindern Pokale und Urkunden vergeben. Vorausgegangen war ein dramatisches Finale in Gruppe 2: Johannes II, fast der Kleinste, gegen ein nicht viel größeren Maximilian. Am Ende riß Max die Arme hoch: Sieg und Pokal waren gesichert und sogar Johannes bekam noch einen für den gemeinsamen zweiten Platz. Sieger in der Gruppe war aber ohne Niederlage Lukas Engel. Ein neuer Star?

Auch in der Gruppe 1 war noch alles drin. Andreas aber ließ gegen Michel nichts anbrennen und setzte sich durch, auch er wurde in seiner Gruppe ungeschlagen Erster. Spannend das andere Spiel. Nach langen Kampf gewann Fabian gegen Benni, doch richtig jubeln konnte nur Michel: Durch Bennis Niederlage wurde er noch Zweiter.

Kinder, ihr wart Super! Hervorragende Moral, spannende Fights um jeden Bauern, nach einer kurzen Verschnaufpause geht es weiter. Annika organisiert eine Tandemschaft", da geht es im Tandem um einige Pokale. Doch die nächsten Wochen ist erstmal Unterricht.

29. April 1996
Saisonausklang in Bann - Landratpokal 2. Runde

Zum letzten Saisonspiel fuhr die Zweit nach Bann. Schon das Zusammenwürfeln der Mannschaft war schwierig, in der nächsten Saison wird sich einiges ändern. Der Nachwuchs kommt zum Zuge: Andreas, Fabian, Michel und andere werden dazu kommen und dann haben wir wieder neuen Schwung. Zum Spiel: wir verloren 7,5:0,5. Den halben Punkt holte Matthias, es hätte ein ganzer werden können, beim Stand von 0:7 war aber das Feuer aus.

Etwas zu früh gratuliert haben wir den 93ern aus Mehlingen, denn Bann wurde Meister. Das hörten wir in Bann, denn lesen konne man es hier nicht. Nun denn, ein altes Sprichwort sagt: Sauer macht (auf) lustig.

Der Landratpokal hat seine erste Sensation: Harald Lares, der im vorigen Jahr den Pokal gewonnen hatte, verlor gegen Walter Kühner aus Mehlingen. Das hat er sicher nicht geplant, mit der zweiten Niederlage im zweiten Spiel ist er wohl schon aus dem Rennen. Es wird ihn wenig trösten, daß er das nächste Spiel schon sicher in der Tasche hat, denn er kommt gegen unseren AL, der ebenfalls erfolgreich verlor. Vorne stehen zur Zeit Ditscher, Neurohr und Skodzek.

Die Kinder waren äußerst munter. Die Aussicht auf ein Tandemturnier hat die Stimmung wieder einmal auf neue Höhepunkte gebracht. Da es unmöglich ist, alle Mannschaftswünsche zu erfüllen, werden wir losen müssen, das ist am fairsten. Ansonsten freuen wir uns über jede(n), der kommt. Ihr wißt ja: Sowie Ihr wißt, wie die Figuren ziehen, könnt Ihr kommen.

6. Mai 1996
Pokal vor der Entscheidung

Im Landratpokal kommt die Stunde der Entscheidung. Nachdem sich Frank Zorn mit 3 Siegen an die Tabellenspitze gesetzt hat, kommt es eine Runde vor Schluß zur Kraftprobe mit Wolfgang Ditscher, der nur einen halben Punkt dahinter liegt. Es ist die Neuauflage des Endspiels vom vorigen Jahre. Die Stunde der Wahrheit kommt auch für Skodzek (gegen Atento), Neurohr (gegen Schäfer) und Engel (gegen Zofka). Von den eben genannten darf keiner mehr verlieren, wenn er um Titel und Preis mitspielen will. Anders sieht es hinten aus. Der Vorjahressieger Lares warf die Flinte ins Korn, so kam Kühle zum ersten Sieg. Damit gibt es es den Bezirksklassenklassiker Kühner gegen Kühle, auch Schmitt gegen Hoffmann ist interessant. Erlbach wird seinen zweiten Punkt und Thekendienst machen. Sein Gegner Kubascny hat auch das Handtuch geworfen.

Wir bitten die Helfer, spätestens um 18.30 Uhr zu kommen, sonst sind die Vorbereitungen und der Küchendienst nicht zu schaffen. Und zum Abräumen müßten auch ein paar bleiben!

Die Siegerehrung wird der Landrat am 18. Mai übrigens selber vornehmen. Er hat sein Kommen zugesagt.

Der Pfälzische Schachbund wird 75 Jahre alt. Aus diesem Grund wird er am 1. Juni im Casino des Fritz-Walter-Stadions einen Wettkampf an 75 Brettern gegen das Saarland austragen. Einer der für diese hohe Aufgabe nominierten Spieler ist unser AL, man höre und staune. Wie zu hören war, hat es nichts damit zu tun, daß er die Partieformulare und die Tischkärtchen stiftete.In drei Wochen wird also ein Berliner die Pfalz gegen das Saarland vertreten. Wenn das man gutgeht.

Für die Kinder ist wieder Schachunterricht. Außerdem wird fleißig Tandem geübt, denn bei den bevorstehenden Pokalfights will doch jeder gut abschneiden. Wir machen es jetzt so: Jeder darf sich seinen Partner aussuchen. Gibt es Mehrfachwünsche, wird gelost. Das ist doch fair, oder?

Man sieht sich ab 18.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.

13. Mai 1996
Landrat zur Pokalverleihung in Fischbach

Wieder einmal findet Landrat Rolf Künne den Weg nach Fischbach, wo er traditionell gerne hinkommt. Sei es Köhlerfest, Fasching, Backofenfest oder nun die Verleihung seines Pokals. Um 16.00 Uhr ist er mit uns zusammen und wird Preis, Pokal und Glückwünsche übergeben. Doch an wen? Spannend bis zum Schluß sind die Wettkämpfe, noch ist nichts entschieden. Vor der Schlußrunde führen Ditscher und Neurohr sozusagen im Stechschritt die Tabelle ungeschlagen an. Jeder hat 3,5 Punkte. Das Los hat ergeben, daß Engel-Ditscher und Zorn-Neurohr spielen, so daß der Sieger über Kreuz ermittelt wird. Beide Favoriten haben Schwarz, wer hat die besseren Nerven? Im ungünstigsten Falle muß es gar ein Schnellschachstechen geben. Das hatten wir im Landratpokal noch nie. Auf Lauerstellung liegen aber der nur knapp unterlegene Zorn, Skodzek, Engel und Helmut Schmitt aus Mehlingen mit je 3 Punkten. Es kann also sehr sehr eng werden.

Den Klassiker entschied Kühle erst kurz vor 1.00 Uhr für sich (!), nun liegen fast alle Fischbacher mit 2 Punkten auf den Plätzen 7 bis 13. Nur einer liegt weiter zurück, es ist aber nicht der AL! Die letzte Runde bringt für uns folgende Paarungen: Kühle-Jung, Erlbach-Hoffmann, Schäfer-Dr. Jewscyk und Helf-Akdeniz. Hier können einige von uns noch ziemlich weit nach oben kommen.

Al from Frankensteen" ist bei uns gelandet, er macht spielerisch einen hervorragenden Eindruck und ist gesellig, wie wir alle. Mal sehen, in welche Mannschaft er hineinpaßt, wenn die neue Saison beginnt.

Die Auslosung für die Tandemschaft der Kinder ist gelaufen. In der Woche nach Pfingsten beginnt sie unter Annikas Leitung. Es geht immerhin um 6 Pokale und einige Trostpreise (wie Schachuhren und Bücher). Manch einen hat es hart getroffen mit dem Los, aber den, der am traurigsten war, hat ein mildes Schicksal wenigstens noch die Schachpizza beschert. Wer hat denn da geholfen?

Wir sehen uns am Freitag wieder. Ab 18.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.

20. Mai 1996
Doppelsieg im Landratpokal

Spannend bis zur letzten Minute war es im Landratpokal. Kurz vor 1.00 Uhr stand dann am an Samstagmorgen fest, wer den Pokal für sich entscheiden konnte. Beide Favoriten hatte Schwarz und beide hatten hervorragende Gegner, die selber noch weit nach vorne kommen konnten. So erklärt sich, warum es fünf Stunden dauerte, bis beide Partien im Remis endeten. Kopf an Kopf lagen Neurohr und Ditscher immer noch ungeschlagen vorne, beide verzichteten auf ein Stechen. So erklärte Abteilungsleiter Kühle nach kurzer Beratung mit den Beiden und dem Oberschieri Alex Helf beide als Sieger: Der erste Platz wurde geteilt.

Bei der kurzen, aber feierlichen Pokalverleihung am Samstag Nachmittag waren die Preisträger wieder da. Landrat Rolf Künne war am zehnten Jahrestag seines Pokals gekommen, Bürgermeister Wolfgang Geigenberger war anwesend, wie auch SVF-Präsident Jürgen Frambach und der Vertreter der SPD, Ortwin Kafitz. Landrat Künne zeigte sich erfreut über die Tatsache, daß es diesen Pokal, der von seinem Vorgänger gestiftet wurde und den er gerne weiterführt, bereits 10 Jahre gibt. Er ließ sich gerne festnageln, bei der nächsten Verleihung, an der das echte" 10jährige begangen wird (ein Spieljahr fiel der Deutschen Meisterschaft zum Opfer) wieder dabei zu sein.

Dann gab es die Preise: Engel (5.) aus KL bekam ebenso wie Frank Zorn (4.) aus Miesenbach 50 Mark, die 75 DM für den dritten Platz sicherte sich Andreas Skodzek (KL). Die beiden ersten Preise (je 150 Mark) bekamen dann Jürgen Neurohr (KL) und Wolfgang Ditscher aus Hochspeyer. Alles in allem war es ein hervorragendes Turnier, das allen Spaß gemacht hat und das die Fischbacher erstaunlich weit vorne zeigte. Die Sieger stifteten den Pokal zum Mitnehmen unserer Jugend, wofür sich der AL herzlich bedankte. Alle Anwesenden sagten ihre Teilnahme beim nächsten Pokal zu. Frambach als Vereinspräsident des SV bedankte sich beim AL für die hervorragende Werbung für Ort und Verein und würdigte dies mit einem Zuschuß. Damit wurde der Pokal für den engagierten Schachclub auch auf diesem Gebiet ohne Verlust abgeschlossen. Herzlichen Dank.

Am Freitag ist der AL nicht anwesend. Den Unterricht übernimmt ab 18.00 Uhr Peter Schäfer, der dies schon einige Male erfolgreich machte. In der nächsten Woche beginnt dann der Kampf um die Tandemmeisterschaften. Das wird der Frühjahrshit: Es werden an jedem Tag soviele Spiele gemacht, wie es geht, dann haben wir es in drei Wochen geschafft: Viele Pokale und Preise haben neue Besitzer!

3. Juni 1996
Großes Wochenende für Schach

Eingeläutet wurde es vom Tandempokal der Kinder. Weil das schöne Wetter und die Vergeßlichkeit Mannschaftsänderungen erforderlich machte, kamen wir nur langsam in Fahrt, aber dann konnten doch noch drei Runden gespielt werden. Nächste Woche seid bitte ganz pünktlich, dann haben wir in kurzer Zeit die Pokale vergeben.

Samstag: Großkampftag auf dem Betze. An 75 Brettern spielt die Pfalz gegen das Saarland. Unser AL vertrat auf dem Betzenberg die Pfalz und auch Fischbach. Entgegen seinen Gewohnheiten konnte er sogar gewinnen und steuerte seinen Anteil zum 42 : 33 Sieg der Pfalz bei. Es war ein einmaliges Erlebnis im Fritz-Walter-Stadion. Nicht jeder kann von sich behaupten, schon einmal auf dem Betze gewonnen zu haben.

Sonntag Nachmittag gab es in Fischbach die Dorfmeisterschaft. Unsere Mannschaft waren The Springers", unser Ziel war, wenigstens ein einziges Spiel nicht zu verlieren. Das gelang im ersten Spiel nicht. Der AL verletzte sich bereits beim Umziehen, die geschwächte Mannschaft verlor gegen Brentzel 1:3. Im zweiten Spiel erholte sich der AL nachdem er vorher hervorragend gepfiffen hatte. Prompt gewann die Mannschaft mit 4:0 und war damit in der Endrunde. Das Spiel gegen die FWG wurde nur mit 0:2 verloren immerhin spielten wir damit noch um Platz 3. Bis zur Schlußminute stand es gegen das Harztal Unentschieden, dann ließ Jonas einen Haltbaren durch, um uns das Elfmeterschießen zu ersparen.

Nebenbei machten wir noch während und nach der Wartezeiten ein Blitzturnier, das Jonas und Alex gewannen.

Am Freitag geht es weiter, zuerst mit den Kindern bei Annikas Tandemturnier. Auch die Clubmeisterschaft 1995 geht ihrem Ende entgegen. Angesetzt sind für Freitag folgende Spiele: Uhrmacher-J. Kühle und Matthias Kühle-Peter Schäfer. Wer nicht kommt, hat verloren. 
 

11. Juni 1996
Pokalwochenende in Fischbach

Die letzten Spiele in Annikas großer Tandemschaft" müssen am Freitag gemacht werden. Dann gibt es die Pokale. Diesmal haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht. Die drei ersten Paare bekommen Pokale und eine Überraschungsmannschaft bekommt auch einen. Wer das ist, wird noch nicht verraten. Nur soviel: Obwohl sie fast alle Spiele verlieren, sind sie tapfer immer dabei und denken gar nicht daran, aufzugeben. Das muß auch einmal belohnt werden.

Fest steht schon, wer der Sieger ist: Fabian Frambach und sein Freund Michel. Den zweiten Platz hat zur großen Überraschung Meike mit der erstaunlich starken Juia bis jetzt und auf dem dritten Platz sind jetzt Benni und Johannes I. Pia kann noch eingreifen, also spanend ist es bis zum Schluß.

Der vorletzte spieltag der Clubmeisterschaft beginnt. Es spielen Clocki gegen den AL, Matthias Kühle gegen Bernd Müller, Gerhard Erlbach gegen Georg Bauer und Isigkeit gegen Julian Müller. Wer nicht kommt, hat verloren, Badewetter hin oder her.

Also dann, bis am Freitag. Wir fangen pünktlich an.

17. Juni 1996
Pokalsieger: Fabian und Michel

Freude bei den Kindern: Gleich acht Pokale konnten die Titelträger, Zweiten und Dritten sowie die Letzplazierten mit nach Hause nehmen. Besonders freudig nahmen die beiden Letzten, Jonas und Katrin, die Pokale entgegen. Auf die Frage, ob sie wieder mitmachen würden, gab es ein einstimmiges JA. Die Tandemmeisterschaft hat allen Spaß gemacht. Hier kann man nämlich schon geschickt taktieren und da die Kinder mit Partner spielen, müssen sie auch auf diesen Rücksicht nehmen. Schach als Mannschaftsspiel, das ist etwas anders als bei der Einzelmeisterschaft. Der zweite Platz war die Überraschung des Turniers, denn Meike und Julia blieben Zweite vor Benni und Johannes I. Dafür blieben Andreas und Max ohne Pokal, das war auch überraschend. Besonderen Applaus bekam Annika für die Ausrichtung des Turniers, es kam nicht einmal zu Unstimmigkeiten, sie hatte immer alles fest im Griff.

Die Clubmeisterschaft erlebte eine sehr unruhige vorletzte Runde, aber immerhin wurde sie gespielt. Bernd Müller gewann gegen Kühle jr. und Erlbach gegen Georg Bauer. Clocki mußte mit einem Remis gegen Kühle sr. zufrieden sein. Vor Abschluß der Schlußrunde haben J. Müller und N. Isigkeit die allerletzte Gelegenheit, ihre Partie auszutragen. Beide waren am Freitag nicht da.

Das erste Gartenturnier des Jahres gewann beim AL Bernd Müller, der sich nur noch mit Meister anreden lassen will. Nun ja, es war recht heiß am Sonntag.

Wir sehen uns alle am Freitag wieder, es wird auch der Termin für das nächste Gartenturnier festgelegt. Bis dann.

24. Juni 1996
Letzte Runde Meisterschaft

Der Freitag ist für die Clubspieler Kampftag. Die letzte Meisterschaftsrunde wird ausgetragen. Es spielen Hoffmann_Clocki, Julian Müller_Alex Helf, Georg Bauer_Isigkeit, Bernd Müller_Erlbach, Schäfer_Kühle jr. und Kühle_Christoph Bauer. Wer nicht antritt, hat verloren, es wird definitiv nicht mehr verlängert. Harte Zeiten erfordern harte Bräuche.

Unmittelbar nach der Meisterschaft gegen wir wieder ein Heft mit allen gespielten Partien heraus. Auch das Landratpokalheft ist fast fertig.

Auch das zweite Gartenturnier stand unter dem Motto Schach und Fußball". Zum Endspiel treffen wir uns erneut, egal ob Deutschland weiterkommt.

In den Sommerferien ist weiterhin Kinderschach. Es sind ja nie alle Kinder gleichzeitig verreist, deshalb machen wir weiter. In den Ferien machen wir auch wieder einen Pokal, das ist bei uns so üblich.

Die Schachpizza gewann , die Zahl hatte sich Vanessa ausgedascht, die beim letzten Mal erfolgreich war.

1. Juli 1996
Clubmeister: Alex Helf

Die letzte Runde ist vorbei, am Ergebnis hat sich wenig geändert. Erster war und blieb Alex Helf, der damit neuer Clubmeister ist. Er ist damit, wie auch schon Peter Schäfer Triple-Meister. Das heißt, er hat dreimal schon den Titel gewonnen. Andere sind noch gar nicht dran gewesen, aber sie haben immer noch Hoffnung. Ganz ohne Hoffnung ist eigentlich nur ein Fall.

Kinder können sich wieder auf eine Schachpizza freuen, es ist der erste Freiutag des Monats. Nachdem vollkommen überraschend Teresa I. wieder aufgetaucht ist, kriegen die anderen starke Konkurrenz. Teresa ist nicht nur gut im Schach und im Erfinden ganz neuer Regeln, sondern auch im Raten der Pizzazahlen. Eingelöst weden die Scheine dann bei unserem Freund Rosario, der die Sache sponsert.

Beim Gartenturnier des AL ging es um einige Getränkekisten. Die verlor fast alle der Inhaber des Gartens nicht unerwartet. Unerwartet war nur, daß auch Jonas H. (der genaue Name tut nichts zur Sache) eine verlor. Die allgemeine Stimmung wurde noch besser, als dann auch noch B. Müller seine Doppelwette gegen Deutschland verlor. Kinder, das gibt monatelang zu trinken. Wer tippt denn auch schon ein Endspiel gegen Deutschland?

Doch nun geht es wieder ernsthaft weiter mit Schach. Nach einer kurzen Erholungspause fangen wir wahrscheinlich die neue Clubmeisterschaft schon im August an.

8. Juli 1996
Neue Mannschaften

Am Freitag ist Bezirksversammlung. Dort wird unter anderem entschieden, mit welchen Mannschaften wir in der neuen Saison antreten werden. In der Bezirksklasse wird sich bis auf ein paar Umbesetzungen wenig ändern. Aber in der Kreisklasse wird sich einiges tun. Gibt es Sechser-Mannschaften? Wenn ja, werden wir zwei Mannschaften stellen. Eine echt starke Mannschaft mit Szech, Ostermann, den Bauer-Brothers, Julian und Bernd Müller, unserem Neuzugang Al, Uwe Goetzke und als Reserve Fabian Frambach und Andreas Geisler. Dazu eine Kindermannschaft in der alles spielt, was im Schachunterricht schon weit genug ist. Die ersten Spezial-Trainingseinheiten haben wir am vorigen Freitag schon gemacht. Bis auf drei oder vier ganz frische Anfänger will auch jede(r) spielen. Sozusagen eine Frage der Ehre. Max, Benni, Vanessa, Johannes I und II, Lukas, Meike, Petra und Pia, keine(r) will zurückstehen. Das ist gut so. Sollte es aber bei Achter-Mannschaften bleiben, werden wir sehen, daß wir für die Kinder etwas arrangieren. Bann, SK und vielleicht auch Erfenbach und andere haben auch Kinder, da machen wir dann Freundschaftsspiele in loser Folge. Im nächsten Bericht wird das bekannt gegeben.

Die Clubmeisterschaft war im Rückblick recht interessant. Nach Meister Alex Helf kam Jopnas Hoffmann als Zweiter ins Ziel. Allerdings schon mit 2,5 Punkten Rückstand. noch einen Punkt weniger hatte Peter Schäfer, während der Titelverteidiger als Vierter immerhin schon 5 Punkte Rückstand hatte. Bester Jugendlicher und damit Jugendmeister, war Christoph Bauer, der auch noch einen Pokal bekommt. Er erreichte Platz 7 (von 12), eine sehr gute Leistung. Matthias Kühle hatte die sensationellsten Siege: Zwei Erwachsene standen auf seiner Abschußliste, allerdings kam nur noch ein Sieg dazu, sonst wäre er weiter gekommen, als nur auf den 10. Platz. Im September wollen wir mit der neuen Meisterschaft anfangen, wer mitmachen will, sollte schon Bescheid sagen.

Wir sehen uns am Freitag wieder. Bis dann.

15. Juli 1996
Bezirk ohne Führung

Erstmals komplett mit allen Vereinen fand die Bezirksversammlung in Niederkirchen statt, denn Klemens Ranker, seit 14 Jahren im Amt, machte seine Drohung wahr: Er kandidierte nicht mehr als Bezirksspielleiter. Es fand sich im Laufe der Sitzung trotz eingehender Befragung niemand bereit, dieses Amt anzunehmen. Sogar unser AL blieb standhaft. Am 16. August in Enkenbach muß die Entscheidung fallen, sonst geht es führungslos in die neue Saison.

Ansonsten gab es einiges Neues. Die Kreisklasse spielt nun doch mit Achtermannschaften. Als Ausgleich für die Jugend haben wir die Bezirksjugendmeisterschaften wieder einmal nach Fischbach geholt. Mitte Oktober soll sie in der Mehrzweckhalle stattfinden. Es wurde sogar schon ein weiteres Jugendmatch mit allen Kindern in Niederkirchen als Rückkampf ausgemacht. Kinder, das wird toll, es gibt wieder viele Pokale, von denen hoffentlich einige bei uns bleiben! Sponsoren, die uns für das Ereignis vielleicht ein(ige) Pokal(e) stiften wollen, melden sich bitte unter 18 26.

Die Bezirksklasse startet bereits am 8. September und endet ziemlich früh schon im März. Das paßt uns fürs nächste Jahr ganz ausgezeichnet, denn der Landratpokal, wird zum 10. Male ausgetragen und das wird _ wie bei uns üblich _ eine größere Sache.

Freitag ist wieder Schach für die Kinder, danach trainieren die Großen. 

4. August 1996
Wieder in der Halle

Nach dem Köhlerfest sind wir nun wieder in der Mehrzweckhalle zum Training. Die Schachpizza am Meiler gewann Fabian Frambach. Allen Kindern, aber auch den Großen hat es im Wald sehr viel Spaß gemacht. Doch nun _ vier Wochen vor dem Saisonstart _ müssen wir wieder richtig trainieren. Diesmal wollen wir nicht so lange um den Klassenerhalt zittern, wie voriges Jahr, sondern weiter vorne mitmischen.

Die 2. Mannschaft spielt in der Kreisklasse und sieht so aus: Sigi Sczech (Brett 1), Al Walker (2), Otto Jung (3), Frank Ostermann (4), Christoph Bauer (5), Georg Bauer (6), Dr. Teubner (7), Julian Müller (8), Bernd Müller (9), Matthias Kühle (10), Christoph Lay (11), Steffen Lay (12) und Sascha Keller (13). Kenner der Szene erkennen bereits an den Namen ab 9, wo die Reserve eigentlich schon anfängt, daß diese Mannschaft deutlich verstärkt ist. Otto Jung ist ein Enkenbacher Spitzenspieler, der in diesem Jahr bei uns spielt, weil die Enkenbacher bedauerlicherweise keine Mannschaft zusammenbekamen.

In diesem Jahr werden die ersten Spieler bei uns auf 100 Spiele für den SV Fischbach kommen. Die besten Chancen, der erste zu sein, hat natürlich der AL, was aber noch lange nichts über die Spielstärke aussagt. Dicht hinter ihm liegt Alex Helf, der dreifache Fischbacher Schachmeister.

Für die Kinder lassen wir uns noch etwas einfallen. Vielleicht machen wir Anfang Oktober ein Freundschaftsspiel gegen einen anderen Verein. Schau´n wir mal.

25. August 1996
Wer wird Clubmeister?

Diese Frage wird sich im Laufe der nächsten Wochen beantworten. Den Meldeschluß haben wir um eine Woche verlängern müssen, da einige, die vieleicht noch melden wollen, noch im Urlaub sind. Aber dann geht es los. Gemeldet haben bisher Kühle, Erlbach, Helf, B. Müller, Schäfer, Uhrmacher, Walker, Hoffmann und Otto Jung, unser Neuzugang. Favoriten sind wieder Helf und Schäfer, dazu Geheimtip" Hoffmann und Bernd Müller. Viele Striche durch mehrere Rechnungen will Erlbach machen, Otto Jung ist schwer einzuschätzen, genau wie Al Walker und Kühle will diesmal mehr sein, wie nur Punktelieferant.

Die Kinder kommen langsam alle aus dem Urlaub, jetzt sind schon wieder 12 bis 14 im Unterricht. Bitte vergeßt nicht eure Meldung für die Bezirksmeisterschaften, das ist wichtig. Nächste Woche gibt es wieder die vielbegehrte Schachpizza zu gewinnen.

Am Sonntag starten wir in Mehlingen zum traditionellen Schwind-Open der alten" Mehlinger.Wir haben 6 Mann vorangemeldet, es kann aber sein, daß noch mehr mitkommen. Wir fahren gemeinsam, Treffpunkt ist um 9.00 Uhr an der Mehrzweckhalle.

2. September 1996
Erfolg in Mehlingen - Start Clubmeisterschaft

Am Freitag beginnt, von einigen schon fiebernd erwartet, die Clubmeisterschaft. In der ersten Runde kommen schon gleich die Knaller: Hoffmann_Schäfer, Müller_Walker, Clocki_Helf und Erle_Otto Jung. Da wir eine ungerade Teilnehmerzahl haben, kann sich Kühle zurücklehnen und zusehen, wie sich die anderen die Figuren um die Ohren hauen. Er greift erst in der nächsten Runde ein.

In Mehlingen traten wir mit 8 Mann an, das war immerhin ein Sechstel aller Spieler. Fast alle Mannschaftsspieler ließen sich die Gelegenheit, so kurz vor Beginn der neuen Runde ihr Können zu testen, nicht entgehen. Dabei natürlich Al, Otto, der AL, Clocki, Peter & Alex, Jonas und ein weiterer Neuzugang, Marco Fraleoni. Nach drei Runden hatten wir von 24 möglichen erst 3 1/2 Punkte. Drei weitere Runden später sah das nicht mehr ganz so schlimm aus. Da waren es immerhin schon 15 von 48 und in der Schlußrunde punkteten unsere Spieler nochmal. Endstand: Peter 3,5, Alex 3, Kühle, Clocki und Al Walker je 2,5 Punkte. Vom Rest wollen wir schweigen. Fazit: Gegen starke Konkurrenz haben wir uns in Schnellpartien achtbar gehalten.

Die Zweite hat einen weiteren starken Spieler dazubekommen. An Brett 4 spielt Marco Fraleoni, der das spielfreie Jahr in Enkenbach auch bei uns überbrücken möchte. Wenn wir das gewußt hätten, würden wir eine Mannschaft mehr gemeldet haben. Na, vielleicht nächstes Jahr.

Die Kinder machen jetzt wieder versärkt Unterricht in den einfachen Dingen. Mattsetzen nur mit einem Turm Bauernumwandlungen, en passant und so weiter. Freitag ist wieder Pizzaverlosung, also nichts wie hin zum Schachclub. Ab 18.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.

Schach in Istambul

Die Schach-Fun-Factory hat etwas ausgeknobelt: Direkt im neuen Jahr, vom Donnerstag, dem 2. bis Sonntag, dem 5. Januar fährt der Schachclub nach Istambul. Ziel sind für uns die einschlägigen Schachcafés (mit oder ohne Bauchtanz). Für 300 Mark pro Person sind wir in einem Drei-Sterne-Hotel und können, wenn wir wollen, ein Riesen-Besichtigungsprogramm, das im Preis enthalten ist, in Anspruch nehmen. Von Hagia Sofia bis zum Shopping ist alles geboten. Abends treffen wir uns dann zum gemütlichen Beisammensein irgendwo. Wer von uns und von den mit uns befreundeten Fußballern, Tischtennisspielern oder anderen gerne mitfahren möchte, kann dies zum gleichen Preis tun. Verbindliche Anmeldung bitte unter Telefon 15 48 (Müller) oder 18 26 (AL) bis zum 21. September. Danach ist nichts mehr möglich. Die Fahrt ist quasi unser 10-Jahresausflug, da wir in der Hinsicht eigentlich noch nie etwas gemacht haben.

Bei der Kerwe waren wir auch wieder mit einem Gespann dabei. Wie immer, war die Planung, wenn es so etwas in unserer Abteilung überhaupt gibt, so knapp, wie noch nie. Fischbach muß einen eigenen Wettergott haben, anders ist nicht zu erklären, daß trotz schlechter Vorhersagen wieder schönes Wetter war. Die Straußbuben legten sich mächtig ins Zeug, die Kerwerede war prima, also uns und den Schachkindern hat es mächtig Spaß gemacht. Wir machen auch weiterhin mit.

Diese Clubmeisterschaft fängt noch besser an, wie alle anderen zusammen. Entschuldigt fehlten 3 Mann, das brachte die gesamte erste Runde zum Scheitern. Also, neuer erster Spieltag: Jetzt am Freitag mit den bekannten Partien.

Bei den Schachkindern gewann die Pizza mal wieder die Vanessa. Sie riet gleich in der ersten Runde die richtige Zahl. Es war, wie sie sagte, eine Schnapszahl. Woher sie das wohl weiß? Die nächste Pizza gibt es in drei Wochen, Wir machen mit dem Unterricht weiter. Tips und Tricks zu Schach und Matt. Also Kinder, bis dann.

16. September 1996
Erstes Spiel verloren

Leicht ersatzgeschwächt traten wir zum überraschend doch noch angesetzten Spiel der Kreisklasse gegen Eisenberg an. Al Walker und der in letzter Sekunde doch noch angekommene Dr. Teubner sorgten für eine 1,5-Punkte-Führung, die uns aber dann noch entglitt. Otto Jung, die Bauer-Brothers und Matthias verloren, so spielten die Punkte von Müller und Fraleoni dann leider keine Rolle mehr. Mit dem knappsten aller Ergebnisse mußte man sich geschlagen geben. Wir waren zwar leicht lärmgeschädigt, doch das gilt auch für unsere Gegner.

Am Sonntag spielt zum erstenmal die Bezirksklasse. Mit Kibo kommt gleich ein Gegner, den wir noch nie schlagen konnten. So wissen wir gleich nach dem Spiel, wo es in dieser Saison langgeht.

In der Clubmeisterschaft gibt es die ersten Ergebnisse. Al demontierte den Doppelmeister" Müller, Hoffmann und Schäfer trennten sich remis, wobei Jonas den Gewinnweg erst zuhause fand. Clocki verlor gegen Alex Helf und Erle-Jung wurde verlegt. In dieser Woche spielen Helf-Erlbach, Schäfer-Müller, Kühle Hoffmann. Al ist nicht da und Jung spielfrei. Nach dem dritten Tag gibt es die erste Nachholrunde, dann können wir auch die ersten Trendmeldungen machen.

Die Bezirksmeisterschaften der Kinder und Jugendlichen beginnen am 14. Oktober. An drei schulfreien Samstagen geht es um eine Menge Pokale und Preise, Wer in seiner Klasse gewinnt, darf sich immerhin Bezirksjugendmeister nennen. Also Kinder, meldet euch an und macht mit.

23. September 1996
Kibo überrannt!

Nachdem wir in drei Jahren hintereinander zusammengenommen nicht die Punktzahl gegen Kibo erreicht haben, die für EIN Unentschieden reichen würde, hatten wir am Sonntag wenig Hoffnung, daß sich am Negativerlebnis etwas ändern würde. Erle machte sehr schnell unseren ersten Saisonpunkt. Das wurde gerade noch gefeiert, doch dann stand es urplötzlich 3:1 für uns! Kühle und Müller hatten gewonnen, Schäfer verloren. 4:1 durch Stritzke an Brett 1 und nun konnten wir schon nicht mehr verlieren! Alles rieb sich die Augen, dann verlor Helf und es verlor Hoffmann. 4:3, alles hing an Clocki. Der wuchs über sich hinaus. In einem wahren Krimi, bei dem es fast auch noch um die Zeit ging, rang er seinen routinierten Gegner stückweise nieder. 5:3 für Fischbach und wir konnten es nicht fassen. Im nächsten Spiel haben wir einen ähnlich schweren Gegner: Eisenberg lauert auf uns, gegen die Mannschaft haben wir im Vorjahr verloren, trotzdem wir den AL von der Intensivstation aus eingeflogen hatten.

Am Sonntag spielt die Zweite. Wir fahren nach Niederkirchen. Mit ein wenig Glück können wir da wenigstens einen Punkt machen. Das kommt aber auch darauf an, ob wir mit Szcech und Ostermann spielen und die stärkste Mannschaft aufbieten können.

Die Clubmeisterschaft hat ihren ersten Nachholspieltag. Es treten an: Erlbach gegen Jung, Alf Walker gegen Clocki und auch Kühle greift erstmals ein: Ausgerechnet Defensivkünstler Hoffmann ist sein Feind. Alles ist gespannt.

Die Kinder sind zur Zeit wieder recht munter, es geht sozusagen die Post ab. Doch mit der gütigen Hilfe der Schachpizza behält der arme alte Schachlehrer wenigstens ab und zu noch die Übersicht. Im Ernst, die Kinder machen gut mit und es scheint, als ob sie auch einiges lernen. Freitag ab 18 Uhr geht es weiter.

29. Sept. 1996
Club gewinnt in Niederkirchen

Zum erstenmal seit bestimmt anderthalb Jahren ist es gelungen, eine wirklich starke 2. Mannschaft ans Brett zu bringen. Das hatte Folgen: Otto Jung gewann kampflos und Bernd Müller an Brett 7 machte schnell den zweiten Punkt. Teamchef Alf Walker, gerade frisch gewählt, gewann ebenso wie Ostermann. Das war schon die halbe Miete. Nun kam die Zeit der Remisen: Die Bauer-Brothers und auch Sigi Szech (in seinem ersten Spiel nach anderthalb Jahren!) machten Unentschieden. Daß Julian Müller dann noch anstandshalber verlor, damit es für den Gegner nicht zu deprimierend wurde, machte nichts mehr. Mit 5,5 : 2,5 gewann die Zweite und erwartet nun Bann III. In drei Wochen ist es soweit, das Team ist nun heiß und will an die Spitze!

In der Clubmeisterschaft gab es beim ersten Nachholspieltag keine Überraschungen. Hoffmann gewann gegen Kühle, nachdem dieser nicht ganz begründet eine Figur geopfert hatte. Otto Jung gewann gegen Erlbach weil Gerhard wieder eine seiner glanzvollen Kombinationen startete, die diesmal leider nicht zum Matt führen wollte. Statt dessen gab es einen Turmverlust. Alf Walker mußte gegen Clocki seine erste Niederlage einstecken. Damit führt nach zwei kompletten Spieltagen Alex mit 2 Punkten vor Jonas (1,5). Es ist aber noch alles möglich und auch unser AL kann noch Clubmeister werden (Hi Hi)! Das Spitzenspiel in der nächsten Woche ist Müller-Kühle, seit Jahren eines der bierträchtigsten Spiele der Schachgeschichte überhaupt, denn bei den beiden geht es immer um einen hohen Einsatz. Zuschauer sind willkommen, sollten sich aber leise verhalten. Wir berichten.

Meike kann für die Schachpizza diesmal die Zahl aufschreiben, denn sie ist die letzte Gewinnerin. Das Training für die Bezirksjugendmeisterschaften geht weiter. In 14 Tagen am Samstag ist die erste Runde. Wir spielen unten in der Halle. Samstag früh müssen die Tische aufgebaut und die Spiele gerichtet werden. In jeder Klasse werden wir den oder die beste(n) Fischbacher(in) mit einer Sonderprämie auszeichnen. Wer von den Kindern nicht verreist, sollte unbedingt mitmachen. Es gibt insgesamt über 10 Pokale in allen Klassen zu gewinnne, wir erwarten Gäste aus dem ganzen Bezirk. Da müssen wir schon ein bißchen glänzen, Kinder.

Also dann, bis zum Freitag. Um 18 Uhr gehts in der Mehrzweckhalle weiter.

6. Oktober 1996
Nun gegen Eisenberg

Zum zweiten Saisonspiel müssen wir am Sonntag nach Eisenberg fahren. Es spielt dieselbe Mannschaft wie beim historischen Sieg gegen Kibo. Treffpunkt ist 8.30 Uhr an der MZH.

In der Meisterschaft trennten sich A. Helf und O. Jung gerechterweise Remis, nachdem beide ganz klare Gewinnwege abwechselnd übersahen. Bernd Müller hatte gegen den AL nach wenigen Zügen bereits eine Gewinnstellung auf dem Brett, doch Kühle mogelte sich heraus und schlug zurück. Ein vollkommen verzweifelter Müller gab im 52. Zug auf: Im dritten Jahr Favorit, aber dreimal verloren!

Die Kinder üben für die Bezirksmeisterschaft am 19. Oktober (Samstag in einer Woche!) Ab 9.00 Uhr wird sich in der halle einiges abspielen. Pokale gibt es unter anderem für die/den beste(n) und für die/den jüngste(n) Fischbacher(in). Die habt ihr mal sicher, Kinder. Meldet euch also an! Dazu kriegt natürlich jede(r) eine Urkunde. Und Spaß macht es auch.

Pia hat die Schachpizza gewonnen. Ihre Taktik war etwas seltsam, aber erfolgreich. beim nächstenmal darf sie aufschreiben.

13. Oktober 1996
Ersatz schlug sich tapfer

Alf Walker schlug den seit anderthalb Jahren intern unbesiegten Alex Helf in der Clubmeisterschaft und setzte sich damit zusammen mit Jonas Hoffmann, der, statt langsam zu gewinnen, lieber schnell Remis spielte, an die Spitze. Beide haben nun 3 Punkte. Direkte Verfolger sind Schäfer, der Otto Jung entzauberte, Helf und erstaunlicherweise Kühle. Letzte sind Erlbach (Freitag gegen Hoffmann) und Müller (gegen Clocki). Das Supermatch heißt Helf_Schäfer und bei Kühle_Jung wird sich zeigen, ob der AL Verfolger bleibt.

Die Kinder haben sich an Samstag überraschend gut geschlagen. Erwartungsgemäß bester in Abwesenheit von Fabian, Michel, Maximilian und den Bauer-Brothers (alle im Urlaub) ist Andreas Geisler, dicht gefolgt von Vanessa Gergele, Pia Ditscher, Meike Guth, Lukas Engel und Benni Becker. Am 2. November geht es weiter, dann steht auch fest, wer alles außer einer schönen Urkunde noch Medaillen oder Pokale bekommt. Es werden nicht wenige sein.

Die zweite Mannschaft mußte ohne Fünfen" antreten.Das geht auch selten beim Grand gut. Der Ersatz" schlug sich hervorragend, besonders Klasse war die Kampfmoral. Die Bännjer haben eine Mannschaft zusammen, die auch im Bezirk gut mitspielen würde. Wir erreichten immerhin noch ein 2,5:5,5. Auch mit unserer besten Mannschaft hätten wir gegen diese Acht Schwierigkeiten bekommen. Nun müssen wir in drei Wochen nach Erfenbach und sehen, daß wir uns ins Mittelfeld retten.

Zum hundertstenmal wird Jürgen Kühle am Wochenende für den Schachclub antreten, wenn es (bei uns) um Punkte gegen die Schachfreunde geht. Er is der erste Spieler, der diese magische Grenze überschreitet. Diese Ehre kostet ihn mindestens einen Kasten Bier. Wieder können wir nicht in Bestbesetzung antreten, aber eine Chance hätten wir auch nur dann, wenn die ersten vier Bretter bei den Mehlingern ausfallen. Wir wollen uns trotzdem achtbar schlagen.

Hallo Schachkinder, am Freitag wird geübt. Keine Angst vor dem Feind, das ist unsere Devise. In einer Woche müssen wir wieder fit sein. Auch beim Schreiben.

20. Oktober 1996
Überraschung nicht gelungen

Sonntag kamen die Schachfreunde zu uns. Die Mehlinger eröffneten mit einer Urkunde und einer Flasche Sekt für das hundertste Spiel Kühles den Spieltag. Dieser gelungene Gag sollte dann aber für die Dauer des Matches das Ende der Freundlichkeiten sein. Nachdem wir schnell mit 0,5:1,5 zurücklagen, schlugen unsere hinteren Bretter zu: Kühle gewann sein Hundertstes und Alfred schlug den Jungstar der Mehlinger. Stefan Uhrmacher erzwang ein Remis und nun passierte Erle etwas Undenkbares: Er verlor nach Zeit! Damit hatten wir doch noch klar mit 3:5 verloren, obwohl es lange nach einem Unentschieden aussah.Trotzdem kann man sagen, daß wir uns gut geschlagen haben.

In die Clubmeisterschaft ist Bewegung gekommen. Aus dem vorne liegenden Pulk schälte sich nach dem sechsten Spieltag Jonas Hoffmann mit einem vollen Punkt Vorsprung als neuer Tabellenführer heraus. Dazu waren aber mehrere Fehler Erlbachs und Remisen in den anderen Partien nötig. Der einzige echte Verfolger ist im Moment Alf Walker (dank eines Nachholspieles) ist. Auf Ausrutscher warten können aber immerhin noch Helf, Schäfer und Kühle. Am Freitag ist ein Nachholtermin: Müller gegen Clocki.

Am Samstag geht die Jugendmeisterschaft des Bezirks zuende. Wir hoffen, daß alle Kinder, die beim ersten Male dabei waren, auch wieder kommen.Immerhin fallen alle Entscheidungen.Die Siegerehrung für die Kleinen wird wahrscheinlich noch im Laufe des Vormittags sein. Neben dem SVF-Vorsitzenden wird auch der Bürgermeister an der Ehrung teilnehmen.

Freitag fällt wegen des Feiertages der Schachunterricht aus. Wir treffen uns Samstag früh um 8.30 Uhr in der Mehrzweckhalle.

3. November 1996
Schachkinder reich belohnt

Daran werden alle, die dabei waren, gerne zurückdenken: Pokale, Urkunden, Medaillen regnete es auf die Teilnehmer der Bezirksmeisterschaften. Aber alles war hart erkämpft, Glück hatte nur Benni Becker mit seinem Pokal. Die besten Fischbacher waren drei Mädchen und zwei Jungen: Vanessa Gergele wurde in ihrer Klasse zusammen mit Pia Ditscher Zweite, Meike Guth wurde Dritte und Andreas Geisler etwas unglücklich nur" Dritter. Aber dicht dahinter drängten sich die anderen. Lukas Engel, Julia Geigenberger, Petra Schuhmann. Die Pokale für die kleinsten Fisch-bacher(in) bekamen Jonas Geigenberger und Silke Schuhmann, die beide noch nicht in die Schule gehen. Stolz zogen sie mit ihren Pokalen ab.

Vorher hatte es aber an zwei Tagen viele Stunden des Kampfes gegeben. Unsere Kinder mußten sich mit den besten aus dem ganzen Bezirk messen und sie taten es nicht schlecht. Die hervorragende Jugendarbeit des Schachclubs wurde dann bei der Siegerehrung von allen Offiziellen gelobt. Bewegung ist wichtig, aber konzentriert Denken ebenfalls und es ist auch nicht ganz einfach. Jürgen Frambach freute sich für den Sportverein über die Aktivität des Clubs und sagte weiterhin volle Unterstützung bei derartigen Veranstaltungen zu. Der Bezirksspielleiter, Gregor Johann, bat Abteilungsleiter Kühle so weiter zu machen. Die Unterstützung des Bezirks ist ihm sicher. Wolfgang Geigenberger, der Ortsbürgermeister, betonte, daß er sich sehr freue, daß es Schach in Fischbach gibt und die Jugendarbeit für die Größe Fischbachs unglaublich ist. Er erinnerte daran, daß es dem Schachclub immer wieder gelingt, besondere Veranstaltungen (wie vor zwei Jahren sogar eine Deutsche Meisterschaft) in den Ort zu holen.

Mit der ersten Bezirksmeisterschaft seit langen Jahren haben wir eine tolle Resonanz erreicht. Das hat uns dazu bewogen, uns für die Ausrichtung der Pfalzmeisterschaft der Kinder unter 11 Jahren zu bewerben. Diese Meisterschaft, an der wieder alle kleinen Fischbacher teilnehmen werden, findet im Januar statt. Und vorher, Anfang Dezember, fahren wir mit den Kindern nach Niederkirchen zu den dortigen Meisterschaften der Kleinsten. Diesmal wird es wohl Andreas gelingen, endlich den ersehnten Pokal zu gewinnen. Verdient hätte er ihn schon lange.

Clubmeisterschaft: Am Freitag spielen Jung-Hoffmann (wer stoppt Jonas? Vielleicht Otto?), Helf gegen Kühle (wer bleibt Verfolger?), Walker-Schäfer (zieht Alfred gleich?) und Erlbach gegen Müller (der Abstiegs-Knaller!).

Sonntag fahren wir mit der Zweiten nach Erfenbach. Treffpunkt 8.30 Uhr, MZH.

Das erste Drittel seiner verlorenen Schachwette löste Dabbelju Home am Freitag ein. Nun muß er noch zweimal kommen und zeigen, wieviel er noch kann. Wir halten ihm vorsorglich einen Platz in der Zweiten frei, falls es ihm wieder Spaß macht.

Freitag ist Training, wie immer ab 18 Uhr.
 

17. November 1996
Otto Jung beendet zwei Serien

In der Clubmeisterschaft ist nun alles wieder offen. Otto Jung, seit Wochen in einer Formkrise, beendete diese ausgerechnet gegen Jonas, dessen verlustpunktfreie Serie ebenfalls damit zuende war. Noch schlimmer war für den führenden Hoffmann allerdings, daß nun Helf und Walker mit ihm gleich sind und sogar Schäfer mit einem halben Punkt dahinter noch eine reelle Chance hat. Im äußerst denkbaren Fall kann sogar der AL nochmal mitmischen. Nun treffen aber die Führenden aufeinander. Die vorletzte Runde sieht die Begegnungen Hoffmann_Helf und Kühle_Walker. Otto Jung tritt gegen Müller an und im interessanten Gärtnerduell treffen Clocki und Erle aufeinander. Während vorne die Spannung zunimmt, ist hinten die Luft ganz raus. Erlbach ist vom letzten Platz nicht mehr zu verdrängen.

Voller Erwartung fuhren wir Sonntag nach Hauptstuhl. Doch statt denen die Stirn, boten wir zuviel Remis. So war schon die erste Verlustpartie schmerzlich, die zweite vorentscheidend und die dritte bedeutete dann endgültig die Niederlage. Die bildschönen Siege von Stritkze und Schäfer nutzten nichts mehr, wir verloren 3,5:4,5. Trotzdem kann man nicht unzufrieden sein. Gegen die vier besten Mannschaften der Bezirksklasse wenigstens drei Punkte geholt, das ist auch schon was. Und in den beiden verlorenen Spielen ging es wirklich eng her.

Sonntag spielt die Zweite Zuhause gegen den SK 05. Diesmal können wir wieder mit einer sehr starken Mannschaft aufwarten. Sczech, Goetzke, Jung, Ostermann, Müller, die Bauer-Brothers, vielleicht Teubner und im Hintergrund noch Julian und Matthew, falls jemand ausfällt: Da müßte was zu machen sein. Wir berichten.

Die Trippstadter haben sich gemeldet. Am nächsten Mittwoch um 20 Uhr wollen sie mit mindestens acht Mann zu einem Freundschaftsspel bei uns antreten.

Freitag ist Schachkindertag. Ab 18 Uhr sind wir in der MZH.

24. November 1996
Die Zweite kann nicht mehr gewinnen

Der SK 05 kam mit einem Mann weniger zu uns zum Punktspiel. Dafür mußte bei uns kurzfristig Chrissie Lay einspringen. Unsere Mannschaft, völlig unverdient hinten auf Platz 8 bis dahin, war tatendurstig und so legte sie auch los. Durch Müller stand es gleich 2:0 und alle Bretter standen besser. Dann ging es Schlag auf Schlag: Georg, Jung, Sczech und Goetzke verloren. Sogar Chrissie vergeigte noch eine sicher gewonnene Partie. Vollkommen überraschend hatten wir damit schon das Match verloren. Alf war der einzige, der seine Siegpartie auch wirklich gewann. Damit stand es dann 3:5 und die Mannschaft, die stärkste Zweite, die wir je hatten (!) rutschte ans Tabellenende. Nun müssen wohl die alten" Mehlinger dran glauben, damit wir aus dem Keller kommen. In zwei Wochen fahren wir hin.

Die Clubmeisterschaft hat ihre Sensation. Alfred Walker, der neue Mann aus New Orleans, ist nach einem hart erkämpften Sieg gegen Kühle nun vorne. Da Hoffmann mit seinem Standardergebnis (Remis) gegen Helf praktisch beide Spieler aus dem Rennen nahm, scheint die Meisterschaft entschieden. In der letzten Runde stehen sich in der nächsten Woche im Schlager, in dem es um alles geht, Walker_Hoffmann gegenüber. Sollte Walker verlieren, können noch Helf (gegen Müller) und Schäfer (gegen Kühle) hoffen, in die Endrunde zu kommen. Dann wären nämlich drei Mann punktgleich.

Die AH spendete uns einen schönen großen Pokal um den wird demnächst die Jugend spielen.

Achtung, Kinder unter 11 Jahre: Wir fahren am Samstag, 7. Dezember nach Niederkirchen. Jede Menge Urkunden und Pokale warten auf die besten Schachspieler von uns, denn wir sind uns sicher, daß viele unserer Kinder (Vanessa, Pia, Meike, Julia, Andreas, Johannes, Max, Michel und andere) wieder vorne mitspielen werden. Für die besten Kinder hat sich der AL auch noch etwas ausgedacht. Außerdem ist in dieser Woche noch die Schachpizzaverlosung.

Für die Eltern: Die Kinder sollten um 8.30 Uhr an der MZH sein und sie werden wieder nach Hause gebracht. Vielleicht sollten sie etwas zu Essen mitkriegen oder ein bißchen Taschengeld.

2. Dezember 1996
Kinderschach in Niederkirchen.

Unsere U-11-Kinder fahren am Samstag früh um 8.30 Uhr nach Niederkirchen. Dort treffen sie auf Gleichaltrige aus dem ganzen Bezirk und werden versuchen, möglichst viele Spiele zu gewinnen. Das Startgeld (in dem auch ein Würstchen mit Bort enthalten ist), spendiert wieder der Schachclub. Da wir noch nicht wissen, wie lange die ganze Angelegenheit dauert, fahren wir die Kinder nach der Siegerehrung nach Hause. Es kann 16.00 Uhr werden, also wäre es gut, wenn die Kinder etwas zu essen oder ein kleines Taschengeld mitbekommen würden. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr die Mehrzweckhalle.

Vorigen Mittwoch spielte eine Auswahl des Clubs gegen die Trippstadter, die sich noch immer nicht entschließen können, ob sie nun richtig Schach spielen wollen oder nicht. Daß sie auf dem bisherigen Weg nicht sehr weit kommen werden, zeigt das Ergebnis von 7:0 (bei einer Partie, die vielleicht sogar noch im Gange ist) für uns. Hoffen wir, daß in der nächsten Saison ein Verein mehr in unserem Bezirk mitspielt.

Zum Nikolausspiel" empfängt die Erste am Sonntag die 37er aus Mehlingen. Mit einem Sieg können wir unser Punktekonto ausgleichen. Bei dem, was in der letzten Zeit alles schief gelaufen ist, traut man sich aber keine bindende Zusage mehr zu machen.

Für die nächste Woche: Die Zweite macht ihr letztes Spiel für dieses Jahr in Mehlingen. Julian, der Held von Erfenbach, wird diesmal von seinem AL nicht vergessen und spielt. Auch hier ist eine Vorhersage unmöglich, zu unbeständig war die Leistung bisher. Doch vielleicht kämpft sich die Mannschaft wieder nach vorne.

Wir sehen uns alle am Freitag. Ab 18 Uhr beim Kinderschach und danach bei den Großen in der Mehrzweckhalle Fischbach.

8. Dezember 1996
Alfred Walker neuer Clubmeister!

Die letzte Runde der Clubmeisterschaft hatte eine unglaubliche Spannung. Jonas Hoffmann hatte es in der Hand, alles offen zu halten, denn er stand mit dem Rücken an der Wand. Gegen Alfred Walker, der einen halben Punkt vor dem Verfolgerfeld war, mußte er mindestens Remis spielen. Aber wie so oft versagten Jonas die Nerven. In höchster Zeitnot machte er einen eklatanten Fehlzug und der neue Meister stand fest. Die Verfolger waren enttäuscht, aber sie erkannten an, daß Alfred im Gesamtverlauf die konstanteste Leistung gebracht hat. Die Ehrung des neuen Champs wird am 21. Dezember auf dem Altenhof stattfinden.

Eine ungeheure Begeisterung herrschte in Niederkirchen nach dem Erfolg bei der U-11-Meisterschaft. Von 14 anwesenden Kindern waren 11 Fischbacher Clubnachwuchs und dabei waren noch nicht einmal alle mitgefahren. Alle Mädchenpreise, fast alle Preise bei den Jungen,die Preise für die Jüngsten und einen Sonderpreis für den kleinen Johannes: Was will man mehr? Vielleicht mehr Beteiligung von den anderen Vereinen.

Die 1. Mannschaft empfing am Sonntag die alten" Mehlinger. Mit einem Sieg konnten wir die Bilanz für dieses Jahr ausgleichen. Und wir legten gleich los: Jonas siegte, Alfred siegte, Kühle machte Remis und Peter Schäfer gewann, doch dann kam die Durststrecke. Der eine nötige Punkt wollte einfach nicht gelingen.Stritzke vergeigte seine Partie, Isigkeit (durch lange Abwesenheit nicht hundertprozentig in Form) verlor knapp, Clocki stand schlecht und Erle fiel nichts mehr ein. Dann gewann Erle! Das war der Sieg _ und Clocki drehte seine Partie noch rum: Am Ende gewannen wir doch noch sicher mit 5,5:2,5. Das Jahr klingt für uns gut aus.

Das letzte Spiel des Jahres macht die Zweite am Sonntag. Wieder sind die Mehlinger unser Gegner, wieder müssen wir gewinnen, diesmal, um aus dem Keller herauszukommen.Wir treffen uns zur Fahrt nach Mehlingen um 8.45 Uhr an der MZH.

Freitag ist die Weihnachtsfeier des Sportvereins. Aus diesem Anlaß fällt das Kinderschach aus, weil alle Kinder zur Feier gehen. Unsere Annika ist einer der Stars der Fischbacher Zirkusvorstellung. Das müssen wir doch sehen! Um 16 Uhr geht es los.

15. Dezember 1996
Auch in Mehlingen verloren

Es bleibt dabei: Die stärkste Zweite, die wir je hatten, kann nicht gewinnen! In Mehlingen sollte das letzte Spiel des Jahres gewonnen werden, denn nach der Papierform waren wir etwas besser. Doch dann kamen fünf Absagen und so mußten wir auch noch ein Brett frei lassen und mit Ersatz antreten. Deutlicher als erwartet, siegte dann Routine gegen Kampfgeist: alle Jungen verloren und so machten wir erst bei 1:4 unseren ersten Punkt. Otto Jung beendete seine unglaubliche Niederlagenserie durch einen ebensolchen Fehler seines Gegners. Alfred Walker rang Arnold Weber nieder und Marco Fraleoni gewann gegen Opa Schmitt. Wir hatten wieder 3:5 verloren und sind nun mit 2:10 Punkten ganz hinten in der Tabelle.

Hallo Kinder. Am Freitag kommt der Nikolaus, oder wenigstens ein Cousin von ihm zu uns in den Schachunterricht. Es wurde ihm aber bereits ausgerichtet, daß wir nur brave Schachkinder haben und er seine Rute zuhause lassen kann. Also können auch die Kinder kommen, die sich nicht so sicher sind, daß sie immer schön aufgepaßt haben und nie beim Schach geschummelt haben.

Den Jahresabschluß macht die Erste auf dem Altenhof. Am Samstag treffen wir uns um 19 Uhr. Im Laufe des Abends werden wir den Clubmeister ehren und eine längst überfällige Ehrung nachholen.

Also dann: Wir sehen uns. Erst am Freitag wie gewohnt und dann wieder Samstag.