Leser des Amtsblattes, dieses
»Fischbacher Rundschlages«, die auch die Schachberichte lesen,
tun das wahrscheinlich immer. Den Lesern wird nicht entgangen sein, daß
im März ein Aufruf erfolgte. Es wurde nach einem Herrn Jack Dabbelju
Home gefahndet. Es ist uns zu Ohren gekommen, daß es immer noch
Leute gibt, die nach Jack Dabbelju fragen und wissen wollen, wer zum Teufel
das ist. Zum dritten Mal:
Als wir noch im »Urigen«
waren, bekamen wir einmal Besuch. Wir das ist der Club. Ein etwas länglicher,
schwarzer Herr mit Lederjacke kam um zuzusehen. Leider wurde diese Tiefstapelei
sofort entdeckt, denn er war einem Clubmitglied bekannt. Er spielte dann
auch gegen uns, gewann alles. Er war nicht mehr schön. Dann grinste
er und bevor er geworben werden konnte verschwand er wieder nach Waldleiningen.
Er kam wieder. Aber er trat
nicht in den Club ein. Er wollte nicht mehr ... Bezirksklasse - nein danke.
Aber er kam uns gerne mal besuchen und schlug dann alles, was Figuren aufstellte.
Zu dem »Berliner Turnier«
wurde er aufgerufen, kam, siegte und ward dann nie wieder gesehen.
Bis zum Aufruf im März.
Er kam, es stand ja im »Rundschlag«.
Also, Mr. Home ist ein junger
Mann aus Waldleiningen, der hervorragend Schach spielt und sich leider
immer noch nicht werben läßt.
Die bekannte rote Kirsche, der Fiat 127 des Abteilungsleiters, stand 3mal im Mittelpunkt der Punktekämpfe.
1. Mal: Von der Mehrzweckhalle bis zum SCC sind es vielleicht 20 km. Schafft man die, wenn die rote Lampe leuchtet? Der Benzinanzeiger stand von Anfang an auf rot. Knallrot! Man schafft es. »Stellt euch die Schlagzeile vor, wenn wir jetzt steckenbleiben,« hieß es unterwegs. »0:6 Punkte wegen Nichtantretens und dann deswegen, weil irgendjemand (damit war J. Kühle gemeint) vergessen hat, gestern zu tanken!« Gott sei Dank ging dieser Kelch an uns vorüber.
2. Mal: Wir gewinnen sensationell in Enkenbach. Der erste, der fertig ist, Freund Volkhard, fährt schon mal los. Leider bleibt nur ein Auto übrig für 5 Mann. Die rote Kirsche. Und zwei Kindersitze waren auch noch drin. Frank Ostermann durfte seinen zarten Alabasterkörper in den als Gepäckraum vorgesehenen Platz hinter die Rücksitze quetschen. Er hat es überlebt.
3. Mal: Die Steigerung. Die Kapitäne stellen das letzte Mal die Mannschaften. Jeder will auswärts glänzen und hat Ausfälle zu beklagen. Doch unsere hochdotierten Ersatzspieler können auch nicht immer. Und die Absprache unter den Käpt'ns läßt einen Wunsch in der Zweiten keimen: Daß sich J.K. doch endlich mal ein neues Auto kaufen möge. Die Erste hatte 4 Autos zur Verfügung, die Zweite eins, die rote Kirsche. Die Erste fuhr mit 5 Mann nach Eisenberg, die Zweit mit 6 nach KL. Diesmal mußte Dessauer dran glauben. Wenigstens konnten wir aber ohne Kindersitze fahren. Eng war es trotzdem hinten, wenn man den Erzählungen glauben darf.